Begeisterndes Konzert im ausverkauften Docks
Maria Mena spielte verrockt
Ursache: eine junge Sängerin, ihre fünfköpfige Band und Tontechniker, die für fast optimalen Sound sorgten. Wirkung: beseelte Fans im ausverkauften Docks, drei Zugaben, ein ganz starkes Konzert.
Foto: SONY BMG
Ursache: eine junge Sängerin, ihre fünfköpfige Band und Tontechniker, die für fast optimalen Sound sorgten. Wirkung: beseelte Fans im ausverkauften Docks, drei Zugaben, ein ganz starkes Konzert.
Maria Mena stellte am Mittwoch die Stücke ihres aktuellen Albums "Cause And Effect" in den Mittelpunkt und begeisterte die Menschen vor der Bühne.
Live gibt sie sich oft extrovertiert, und so moderierte die 23 Jahre alte Norwegerin fast jedes Lied länger an, legte dabei wie auch in vielen Songtexten ihr Seelenleben bloß und machte sich gern mal über gewesene Beziehungen ("Relationshit") oder nie zustande gekommene lustig. Die Leute kennen und erwarten das von ihr; Maria Mena kommt schließlich häufiger nach Hamburg "meine Lieblingsstation auf Tour". Was in dieser Intensität nicht zu erwarten war, dass sie zwischen Lolita-Attitüde und Shakira-Show mit ihrer Band verrockt spielte.
Die Musiker an zwei Gitarren, Schlagzeug, Bass und Keyboards nahmen auf hohem Niveau hohes Tempo auf; vielen im Vergleich mit den Studioversionen deutlich dynamischer arrangierten und instrumentierten Stücken von "Cause And Effect" und dem Vorgänger-Album "Apparently Unaffected" bekam das gut.
Maria Mena verfügt nicht nur für die zarten, sphärisch schwebenden Töne über eine faszinierende Stimme sie kann auch richtig rockig röhren. Wenn das live gut abgemischt ist, wenn die lauten Töne in Topqualität aus den Boxen kommen, dann kann ein Konzert so viel Spaß machen wie dieses.




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