Die Anfänge der Fotografie
Jahrelang hatte der französische Maler Louis Jacques Mande Daguerre (1787-1851) bereits experimentiert, bevor er 1837-1839 das erste Verfahren für verwertbare fotografische Aufnahmen entwickeln konnte. Bei der nach ihrem Erfinder benannten Daguerreotypie wird die Lichtempfindlichkeit des Jodsilbers genutzt. Das Verfahren beruht darauf, dass eine versilberte Kupferplatte Joddämpfen ausgesetzt wird, die einen lichtempfindlichen Jodsilberüberzug bewirken. Die vorbereiteten Platten konnten nun in einer Kamera belichtet werden. Danach wurde das Bild zunächst mit einer heißen Kochsalzlösung, im weiterentwickelten Verfahren dann mit Fixiernatron lichtbeständig gemacht. Dabei entstanden Negative, die den Gegenstand seitenverkehrt wiedergeben. Durch Reflexion erscheinen sie jedoch als Positivbilder. Bereits an den früheren Daguerreotypien bestechen die scharfen Konturen und die Genauigkeit der Wiedergabe.




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