Hintergrund: Der Grimme-Preis
Düsseldorf. Der undotierte Adolf-Grimme-Preis, der in diesem Jahr zum 46. Mal vergeben wird, gilt als wichtigster deutscher Fernsehpreis.
Die begehrte Auszeichnung wurde 1964 auf Initiative des Marler Bildungsexperten Bert Donnepp vom Deutschen Volkshochschulverband gestiftet und erstmals verliehen. Die Ehrung ist nach Adolf Grimme benannt, der von 1948 bis 1956 Generaldirektor des damaligen Nordwestdeutschen Rundfunks (NWDR) war.
Die TV-Auszeichnung wird in den Kategorien „Fiktion“, „Information und Kultur“ sowie „Unterhaltung“ verliehen. In den drei Bereichen können auch Spezial-Preise vergeben werden. Hinzu kommt unter anderem ein Sonderpreis Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen.
Gewürdigt werden Fernsehsendungen, die „die spezifischen Möglichkeiten des Mediums Fernsehens auf hervorragende Weise nutzen und nach Form und Inhalt Vorbild für die Fernsehpraxis sein können“.
Die Jury aus Medienwissenschaftlern, Journalisten und Bildungsfachleuten ist unabhängig und entscheidet frei. Beiträge können von Sendeanstalten, Produktionsfirmen und Zuschauern vorgeschlagen werden.
Leiter des Grimme-Instituts in Marl ist der Journalist Uwe Kammann. Im Theater der Stadt Marl findet am 26. März die diesjährige Preisverleihung statt.




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