ZDF
Gericht soll Staatsferne klären
Berlin. Rund zwei Monate nach der umstrittenen Entscheidung des ZDF-Verwaltungsrats gegen Chefredakteur Nikolaus Brender wird ein Gang vors Bundesverfassungsgericht wahrscheinlicher. Per Normenkontrollantrag wollen die Bundestagsfraktionen der Grünen und der Linken erreichen, dass das Gericht die Zusammensetzung von ZDF-Verwaltungs- und Fernsehrat als unvereinbar mit dem Gebot der Staatsferne erklärt. Die SPD-Fraktion signalisierte gestern in Berlin, unter Umständen mitziehen zu wollen und die für einen Gang nach Karlsruhe noch nötige Unterstützung zu liefern. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) hatte sich gegen eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht ausgesprochen. Beck, der Vorsitzender des ZDF-Verwaltungsrats ist, favorisiert vielmehr eine Reform durch eine Änderung des ZDF-Staatsvertrages. Im November hatten die Unionskräfte im ZDF-Verwaltungsrat das Ende von Brenders Amtszeit erzwungen. Brenders Vertrag wurde nicht verlängert. Sein Nachfolger wird ZDF-Hauptstadt-Studioleiter Peter Frey.




Branchenbuch Hamburg
Trabrennbahn Hamburg


100. Geburtstag
Axel Springer
Abendblatt auf Facebook

Das Rätsel des Tages



