Auftaktkonzert: Young ClassX im Cruise-Center
"Musik gehört zum Leben und macht schlau"
900 Jugendliche musizieren im Young ClassX-Orchester, dass die Initiative der Otto Group unterstützt. Jetzt luden sie zum Auftakt-Konzert.
Führte gewohnt launig durch den "Young ClassX"-Abend: Moderatorin Bettina Tietjen.
Foto: Juergen Joost
Hamburg. „Musik gehört zum Leben und macht schlau“, sagte Christa Goetsch beim großen Auftakt-Konzert des Förderprojekts „The Young ClassX“ mit 550 Kindern und Jugendlichen. Die zweite Bürgermeisterin und Schulsenatorin vertrat den erkrankten Schirmherren Ole von Beust. Sie bedankte sich bei Michael Otto für das Engagement und die gezeigte soziale Verantwortung, Jugendliche, die nicht die Chance zu musikalischer Ausbildung oder Erziehung bekämen, so großzügig zu unterstützen.
Die Idee zu „The Young ClassX“ haben Angelika Bachmann und Iris Siegfried vom Damen-Quartett Salut Salon mit Alexander Birken vom Vorstand der Otto Group verwirklicht. Moderatorin Bettina Tietjen, die gewohnt launig durch den zweistündigen Abend führte, gab auch ihnen Gelegenheit über ihre Erfahrungen zu sprechen.
Die Hauptrolle aber spielten die Kinder und jungen Leute, die ihr Können zeigten und mit ihrer Begeisterung auch das Publikum zum Mitsingen animierten. „Bruder Jakob“ sangen auch Christa Goetsch und Kultursenatorin Karin von Welck in der ersten Reihe mit. Prof. Hermann Rauhe, Ludwig von Otting, Geschäftsdirektor des Thalia-Theaters, und „Liederabend-King“ Franz Wittenbrink waren unter den zahlreichen Gästen.
Vom dritten Satz aus Mahlers 1. Sinfonie über Dvoraks „Slawischen Tanz“ bis zu Klaus Hoffmanns „Jedes Kind braucht einen Engel“ und Beatboxing von RoBeat zu Orchester reichte das Repertoire. Es zeigte, wie vielfältig Musik sein kann und wie viele Möglichkeiten sich bieten, junge Menschen – und natürlich das jubelnde Publikum – zu begeistern.
Das mitreißende Young ClassX-Konzert präsentierte eindrucksvoll das Können aller Beteiligten und die ganze Bandbreite des Projekts. Es versteht sich nicht als Konkurrenz zu anderen Musikförder-Initiativen, sondern soll die Vernetzung untereinander fördern und die Beteiligung noch weiter in die Stadt tragen, um an der Zukunft der Musikmetropole Hamburg weiter zu bauen.





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