Gedenken
DDR-Widerstand ins Museum
Berlin. Die Erinnerung an die Freiheitsbewegung in der DDR soll in einem Museum in Berlin wachgehalten werden. Im Kulturausschuss des Abgeordnetenhauses forderten bis auf die FDP alle Fraktionen gemeinsam, ein "Zentrum für Widerstands- und Oppositionsgeschichte gegen die SED-Diktatur" zu errichten. "Erinnerung ist Aufklärung", sagte der CDU-Abgeordnete Uwe Lehmann-Brauns.
In dem Antrag wird der Berliner Senat aufgefordert, Gespräche mit dem Bund über das Projekt aufzunehmen. Nach Ansicht von SPD und Grünen soll Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) Geld bereitstellen. Als Träger ist die Robert-Havemann-Gesellschaft vorgesehen, die 1990 von der Bürgerbewegung Neues Forum als politischer Bildungsverein gegründet worden war.
Die Gesellschaft habe die fachliche und moralische Kompetenz, ein solches Museum zu organisieren, sagte Wolfgang Brauer von der Linkspartei. Die FDP lehnte den Antrag ab. Die Aufarbeitung der Widerstandsgeschichte geschehe bereits an anderen Orten, hieß es zur Begründung.
Internet: parlament-berlin.de




Branchenbuch Hamburg
Trabrennbahn Hamburg


100. Geburtstag
Axel Springer
Abendblatt auf Facebook

Das Rätsel des Tages



