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Kultur & Live

Strategische Ausrichtung

Goethe-Institut setzt verstärkt auf Europa

Berlin. Mit Goethes Hilfe soll deutsche Kultur und Sprache in Europa wieder präsenter werden. Das ist jedenfalls eine "Kernaufgabe" des Goethe-Instituts in den kommenden Jahren. Nach dem verstärkten Engagement in Asien oder Afrika will sich das Institut (mit Hauptsitz in München) 20 Jahre nach dem Mauerfall und mit dem Inkrafttreten des Lissabon-Vertrages im Frühjahr 2010 "neue europastrategische Leitlinien" geben. Damit sollen im "Europa der 27" vor allem auch "junge, kraftvoll auftretende Akteure" aus Kultur und Politik angesprochen werden, wie Goethe-Präsident Klaus-Dieter Lehmann gestern in Berlin ankündigte.

Das Goethe-Institut wolle mit verschiedenen Projekten "das Feuer der Nachbarschaft in Europa neu entfachen". Dazu gehöre die für kommenden Mai in Berlin geplante interdisziplinäre Auftaktkonferenz "Der Nachbar in mir" auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof, bei der es auch um Religion, Migration sowie Erinnerungskultur und Versöhnungsarbeit gehen soll.(dpa)

 

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