Kommentar: Sparrunde bei den Museen
Der Preis ist ein Tod auf Raten
Was mit Hamburgs Museen geschieht, ist ein Trauerspiel. Nachdem die sieben Häuser 1999 in Stiftungen umgewandelt wurden, gerieten sie in eine finanzielle Schieflage, aus der es offenbar kein Entrinnen mehr gibt. Seit der Entschuldung von 2007 beträgt das Defizit schon wieder sechs Millionen Euro. Dabei verschwenden sie ihre Mittel nicht, sondern versuchen, so gut es eben geht, ihren kulturellen Auftrag zu erfüllen.
Gut geht das schon lange nicht mehr, das bekommen auch die Besucher zu spüren. Natürlich müssen die Museen ihren Sparbeitrag leisten. Der Preis dafür könnte freilich ein Tod auf Raten sein. Offenbar ist die stolze Hansestadt nicht mehr in der Lage, sich jene Museen zu leisten, die ihre stolzen Bürger einst gegründet haben.




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