Franz Ferdinand spielten in der Alsterdorfer Sporthalle und boten eine mitreißende Performance sowie großartige Songs.

Alex Kapranos, Leadsänger der britischen Rockband Franz Ferdinand bei einem früheren Auftritt.
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Hamburg. Franz Ferdinand beweisen, dass sie auch beim dritten Konzert im Norden in einem Jahr bestehen können – mit einer mitreißenden Performance in der Alsterdorfer Sporthalle und großartigen Songs. Hamburg – Es liegt in der Natur der Sache, dass talentierte junge Bands mit den Jahren und den Alben immer größer werden. Nicht alle halten das Niveau und entwickeln sich weiter. Sie geraten in Vergessenheit.
Bei der schottischen Band Franz Ferdinand steht fest, dieses Schicksal wird sie so schnell nicht ereilen. Nach ihrem Auftritt im Frühjahr in Hamburg und im Sommer beim Hurricane Festival bringen Sänger Alex Kapranos und seine Jungs auch für den Auftritt in der Alsterdorfer Sporthalle noch genug Energie mit. Hatte ihr Support The Cribs noch gewaltig mit der Technik zu kämpfen und konnte angesichts blassen Gesangs und blasser Songs bis auf Johnny Marr an der Gitarre kaum überzeugen, so gewinnen Franz Ferdinand nach wenigen Takten die Herzen ihrer Fans.
Franz Ferdinand waren auch auf dem Hurricane Festival
Mit ihren mitreißenden Beat, ihrer Postpunk gewordenen Fröhlichkeit, aber auch nachdenklichen Tönen. Die häufig im arithmetischen verharrende Videowand hat diese Band gar nicht nötig, um ihren Sound künstlich zu vergrößern. Die Songs der beiden ersten Hitalben, wie „Take Me Out“ oder „This Fire“ aber auch des aktuellen Werkes „Tonight“, wie „Ulysses“ oder „No You Girls“, das mit seinen nachtblauen, elektronischen Liedern einige Anhänger verstört hat, genügen, um die knapp 4000 Zuschauer zu fesseln und zum Tanzen zu animieren.
















