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Kultur & Live

Filmfest Hamburg

Filmfest-Preis für „Mörder auf Amrum"

Das Filmfest Hamburg ist am Sonnabend mit der Preisvergabe zu Ende gegangen. Zehn Tage lang gab 142 Filme aus 42 Ländern zu sehen.

Die beiden Schauspieler Pheline Roggan (M), Adam Bousdoukos und der Produzent Klaus Maeck (r) posieren nach der Verleihung des ";Art Cinema Award" des Filmfests Hamburg für den Film "Soul Kitchen" im Cinemaxx-Kino in Hamburg.
Foto: dpa

Hamburg. Der US-Film „Cold Souls“ (Kalte Seelen) und der TV-Film „Mörder auf Amrum“ gehören zu den Gewinnern beim Filmfest Hamburg. Bei dem am Sonnabend im Cinemaxx-Kino zu Ende gegangenen Festival erhielt der US-Streifen den undotierten Preis der Hamburger Filmkritik, an den ZDF-Film ging der TV-Produzentenpreis (30.000 Euro). Der Film „Police, adjective“ aus Rumänien (Regie: Cornelio Porumboiu) erhielt den Foreign Press Award, der mit 10.000 Euro dotierte Montblanc-Drehbuchpreis ging an den Film „She, Chinese“ (Regie: Xiaolu Guo).

Mit dem Nachwuchspreis „Die Elfe“ (5000 Euro) wurde die deutsch-türkische Produktion „Before my eyes“ (Regie: Miraz Bezar) ausgezeichnet. Der Hamburger Regisseur Lars Becker hatte bereits am Donnerstag den erstmals vergebenen Ehrenpreis des Filmfests Hamburg erhalten. Der undotierte Preis zeichnet Persönlichkeiten aus, die sich um das Filmfest und den Filmstandort Hamburg besonders verdient gemacht haben. Den Publikumspreis erhielt der Film „Meet The Elizabeths“ des französischen Regisseurs Lucien Jean-Baptiste. Der Art Cinema Award ging an „Soul Kitchen“ des Hamburger Regisseurs Fatih Akin. Der Film „Leuchtende Sterne“ (Lisa Siwe) bekam den Michel Preis.

Beim 17. Hamburger Filmfest standen zehn Tage lang 142 Filme aus 42 Ländern auf dem Programm. Themen-Schwerpunkte waren pulsierende Metropolen und das junge türkische Kino. Eröffnet wurde das Festival Fatih Akins ersten „Heimatfilm“, der Komödie „Soul Kitchen“. In den Hauptrollen sind Moritz Bleibtreu und Adam Bousdoukos zu sehen.

(dpa/abendblatt.de)

 

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