Zwei Tage, nachdem Künstler historische Häuser im Gängeviertel besetzt und in Galerien verwandelt haben, hat die Verwaltung mit der Räumung begonnen.

Künstler bei der Besetzung des Hamburger Gängeviertels.

Friedlicher Protest im Hof: Die historischen Häuser im Gängeviertel, die Künstler am Wochenende besetzt hatten, wurden Montag von der Hausverwaltung geräumt.
Foto: © Michael Arning

Hamburg. Zwei Tage nach der Besetzung der Gängeviertel-Häuser in der Hamburger Innenstadt durch rund 200 Künstler hat die Hausverwaltung mit der Räumung begonnen. Sie verschloss am Montag zwei der seit Jahren leerstehenden historischen Gebäude.

Mehr zum Thema

Hamburger Abendblatt

Die Künstler leisteten nach eigenen Angaben keinen Widerstand, „um die Situation nicht eskalieren zu lassen“. Sie hatten die Häuser am Sonnabend unter der Schirmherrschaft des Malers Daniel Richter besetzt und dort Ateliers und Galerien eingerichtet. Sie wollten damit sowohl auf die Raumnot Hamburger Künstler aufmerksam machen als auch die Gebäude vor dem Verfall bewahren.

Ort der besetzten Häuser: Ecke Valentinskamp und Caffamacherreihe, Hamburg dpa