In England seit 30 Jahren Kult: die Suche nach dem kuriosesten Buchtitel. Auf der deutschen Longlist stehen Werke wie „Die Kuh: Leben, Werk und Wirkung".

Buchcover von "Das Leben ist keine Waldorfschule"  von Mischa-Sarim Vérollet, erschienen bei Carlsen.

Buchcover von "Das Leben ist keine Waldorfschule" von Mischa-Sarim Vérollet, erschienen bei Carlsen.
Foto: carlsen/amazon

Berlin. „Im Sitzen läuft es sich besser davon“ oder „Allah verzeiht, der Hausmeister nicht“ – das sind zwei von insgesamt 20 literarischen Werken, die im Rennen um den Preis für den kuriosesten Buchtitel des Jahres 2009 sind.

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Auf der sogenannten Longlist stehen auch Titel wie „Das Leben ist keine Waldorfschule“, „Gestatten, Bestatter! Bei uns liegen Sie richtig“, „In Wahrheit wird viel mehr gelogen“ sowie „Weiße Wannen technisch und juristisch immer wieder problematisch?“ und „Die Kuh: Leben, Werk und Wirkung“. Der Wettbewerb wird vom Branchenmagazin „Buchmarkt“ (Meerbusch) und „Schotts Sammelsurium“ (Bloomsbury Berlin) organisiert. Vorbild ist Großbritannien, wo ein solcher Preis bereits seit 30 Jahren vergeben wird.

 

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Mehr als 190 Vorschläge seien auf www.kuriosesterbuchtitel.de eingegangen, teilte Bloomsbury am Mittwoch mit. Bis Ende September haben Leser nun die Möglichkeit, auf der Website für ihren Favoriten zu stimmen. Aus den sechs beliebtesten Titeln wählt dann die diesjährige Jury den kuriosesten Buchtitel 2009 aus.

Das Gremium besteht aus den Autoren Eckart von Hirschhausen, Katja Kessler und Alexa Henning von Lange. Die Preisverleihung findet am 14. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse statt. Letztjähriger Gewinner war der Titel „Begegnung mit dem Serienmörder. Jetzt sprechen die Opfer“. dpa