Verlag Gruner + Jahr
Gehaltsverzicht statt Kurzarbeit bei G + J?
Droht nach dem Jahreszeiten Verlag ("Für Sie", "Merian") nun auch den Redakteuren des Hamburger Zeitschriftenhauses Gruner + Jahr Kurzarbeit?
Foto: picture-alliance/ dpa/dpa
Hamburg. "Spiegel Online" spekuliert, dass auch die Mitarbeiter von Gruner + Jahr ("Stern", "Geo") bei entsprechenden Gehaltsabschlägen künftig weniger arbeiten müssen. Eine offizielle Bestätigung gibt es dafür nicht. Ein Verlagssprecher sagte, dass sein Haus Spekulationen wie diese grundsätzlich nicht kommentiere.
In Verlagskreisen heißt es hinter vorgehaltener Hand, Kurzarbeit sei bei Gruner + Jahr eine Option - allerdings eine eher unwahrscheinliche. Im Verlag rechnet man vielmehr damit, dass es zu einem Gehaltsverzicht kommt, wie er bereits bei der Konzernmutter Bertelsmann vereinbart wurde. Dort nehmen die Mitarbeiter - je nach Hierarchiestufe - Gehaltseinbußen von 2,5 bis 8,5 Prozent in Kauf. Hauptabteilungsleiter verzichten ebenso wie Vorstände - übrigens auch die von Gruner + Jahr - auf ihre Boni. Ein G + J-Sprecher sagte, es sei "vor dem Hintergrund der weiterhin negativen Geschäftsentwicklung legitim", über einen Gehaltsverzicht "prinzipiell und ergebnisoffen" zu diskutieren: "Hierzu laufen aktuell erste Sondierungsgespräche mit dem Konzernbetriebsrat."





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