Kraftklub
Konzert in der Großen Freiheit sorgt für Begeisterung
Beim ersten von drei ausverkauften Konzerten in der Großen Freiheit 36 haben die Jungspunde mal wieder effektiv ihr Revier markiert.
Hamburg."Wir sind nicht kredibil/Wir machen Popmusik". Stimmt teilweise. Kraftklub ist keine dieser Bands, die völlig verkopfte Indie-Tracks mit Leidensmiene herunterschrammeln, dabei die eigenen Schuhspitzen immer fest im Blick behalten.
Die fünf Herren aus Chemnitz, die laut eigener Aussage "zu jung" für alles sind, was Spaß macht, hauen lieber mächtig einen raus. Beim ersten von drei (ja, drei) ausverkauften Konzerten in der Großen Freiheit schütteln sie mit größtmöglicher Nonchalance einen 1a-Rock-Gig mit Sprechgesang aus dem Ärmel - "Scheißindiedisco".
90 Minuten Alarm mit Album- und EP-Tracks, so mögen es die Kleinen und Großen im Publikum. Ist halt die "Lieblingsband" von allen Anwesenden. Schade bloß, dass der Sound doch eher suboptimal daherkommt. Oben verschmiert alles zu einem dumpfen Soundbrei, unten klirrt es blechern. Aber davon abgesehen gibt es grad mal gar nix zu meckern. "Depressiv, weil die Sonne nicht scheint" wird am Freitag jedenfalls niemand.















