Bewerbungsgespräch
Was der Bewerber unbedingt vermeiden sollte
Das Bewerbungsgespräch ist eine Möglichkeit, den Personalleiter des Unternehmens persönlich von sich zu überzeugen. Allerdings gibt es einige Dinge, die der Bewerber unbedingt vermeiden sollte, um einen guten Eindruck zu hinterlassen.
Wenn man nervös ist, neigt man umso mehr dazu, in kleine Fettnäpfchen zu treten oder sich ungünstig zu verhalten. Deswegen sollte man sich bereits vor dem Bewerbungsgespräch darüber Gedanken machen, welche Fehler man nicht begehen sollte, um sich nicht von Anfang an ins Aus zu schießen.
Das zunächst Wichtigste ist, pünktlich zu einem Bewerbungsgespräch zu erscheinen. Arbeitgeber sehen es gar nicht gern, wenn man sie warten lässt. Das könnte den Eindruck erwecken, man nehme die Stellenausschreibung oder die Firma nicht ernst. Zudem wird Unpünktlichkeit häufig mit Unzuverlässigkeit verbunden, was den Bewerber in seinem Ansehen unmittelbar sinken lassen könnte.
Schließlich ist es der erste Eindruck, der zählt. Man sollte bei der Auswahl seines Outfits vor allem den so genannten Dresscode des Unternehmens berücksichtigen. Handelt es sich beispielsweise um eine angesagte Werbeagentur, könnte ein schicker Anzug womöglich nicht die richtige Kleidung für das Bewerbungsgespräch sein. Eine dunkle Jeans, ein schickes Hemd und ein lockeres Sakko sind hier eher angebracht. Mit einem Anzug hingegen liegt man bei einer Unternehmensberatung hingegen genau richtig.
Zudem sollte man darauf achten, dass man bei der Begrüßung die Höflichkeitsform wahrt und sich nicht zu salopp präsentiert. Das gehört bereits zu den allgemeinen Umgangsformen, die jedem Bewerber geläufig sein sollten.
Es kann fatal sein, unvorbereitet in ein Gespräch hinein zu gehen. Von daher empfiehlt es sich, seine eigenen Bewerbungsunterlagen sowie einen Block und einen Stift mit in die Vorstellungsrunde zu nehmen, um sich Notizen machen zu können. Es kommt übrigens auch gut an, wenn der Bewerber bereits während des Gesprächs immer mal wieder Fragen über das Unternehmen stellt, um nicht desinteressiert zu wirken. Wichtig ist dabei jedoch immer, dass er den Personalleiter zunächst aussprechen lässt.
Was außerdem als absolut verboten gilt, sind Notlügen und Überheblichkeit. Beschönigungen im Lebenslauf oder Prahlerei über seine Leistung in der Vergangenheit kann für den Bewerber schwerwiegende Konsequenzen haben. Sobald der Arbeitgeber mitbekommt, dass es sich bei den Aussagen den Kandidaten nicht um die ganze Wahrheit handelt, stellt dieser seine Ehrlichkeit und damit seine soziale Kompetenz infrage. Auch so ein Fehler könnte das Aus für den Bewerber bedeuten.
Zuletzt ist es noch von Vorteil, auch bei der Verabschiedung einen guten Eindruck zu hinterlassen. Der Bewerber sollte sich beim Arbeitgeber für seine Zeit bedanken, ihn jedoch nicht zu einer baldigen Entscheidung drängen.

















