Job-Deutsch
Englische Wörter als eingedeutschtes Büro-Kauderwelsch
Im Büro werden heutzutage immer häufiger englische Wörter benutzt, die jedoch mittlerweile so sehr eingedeutscht wurden, dass man sie nunmehr als eine Art Job-Deutsch oder auch Büro-Kauderwelsch bezeichnen kann, weil sie inzwischen zum alltäglichen Sprachgebrauch gehören.
Früher hatte man noch ein Zusammentreffen oder eine Besprechung, wenn es etwas zu organisieren oder abzumachen gab. Damals gab es auch noch so etwas wie eine Bewertung oder eine Rückmeldung, nachdem man eine Konferenz abgehalten hat.
Heute sind solche deutschen Wörter im Büro völlig out, heute committet man sich zu einem Come-Together und dann gibt es das wöchentliche Jour Fix. Und wer sich zu diesem Meeting nicht asap einfinden kann, der sollte zumindest an der Telko teilnehmen, um wenigstens ein bisschen was von dem Briefing mitzubekommen. Schließlich wäre ein späteres Feedback sonst nicht möglich.
Solche ursprünglich englischen Wörter sind keine Seltenheit mehr. Im täglichen Büroalltag geht oftmals alles sehr schnelllebig zu und da diese Schnelllebigkeit anscheinend auch etwas mit dem Sprachgebrauch zu tun hat, ist es inzwischen wohl wesentlich einfacher, Anglizismen in seinen regelmäßigen Wortschatz mit aufzunehmen, um sich klar und deutlich auszudrücken.
Vielleicht hat es aber auch etwas mit der Internationalität zu tun, schließlich ist Englisch eine globale Sprache, die sich aufgrund verschiedener Fachausdrücke hinsichtlich der Kommunikation ohnehin in das Job-Deutsch eingeschlichen hat. Wörter wie Emails, Homepage, Download oder Small Talk sind schließlich auch keine ursprünglich deutschen Ausdrücke – trotzdem sind sie aus der Bürosprache nicht mehr wegzudenken.
















