Bewerbungs-Mappe
Wie sieht eine perfekte Bewerbung aus?
Eine Bewerbungs-Mappe ist erst dann perfekt, wenn sie sich zum einen deutlich von denen der anderen Interessenten unterscheidet und wenn sie zum anderen vollständig und in der richtigen Reihenfolge zusammengestellt ist.
Bewerbungen schreiben ist nichts, was mal eben schnell erledigt ist. Eine Bewerbung muss gründlich und sorgfältig vorbereitet werden, schließlich ist die Bewerbungs-Mappe am Schluss die individuelle Visitenkarte, die erheblich zum Verlauf der eigenen Zukunft beitragen kann. Bevor man sich folglich bei einem potentiellen Arbeitgeber bewirbt, sollte man sich zunächst das Firmenprofil genauer ansehen ehe man seine Mappe dann gestaltet.
Eine Bewerbungs-Mappe sollte bereits seriös wirken und nach etwas aussehen. Diejenigen, die sich in diesem Fall für einen kostengünstigen Schnellhefter entscheiden, verschenken hier bereits kostbare Pluspunkte. Es empfiehlt sich, lieber etwas Farbiges zu kaufen, damit die eigene Bewerbung aus der Masse hervorsticht. Allerdings sollte man sich hier dennoch auf einen dezenten Ton konzentrieren und keine neongrüne Mappe einschicken.
Ist der erste Schritt getan, sollte man sich um den eigentlichen Inhalt der Bewerbung kümmern. Die Unterlagen sollten auf jeden Fall ein Anschreiben, einen Lebenslauf und Zeugnisse umfassen. Das Anschreiben ist der wichtigste Teil der Bewerbung. Dieses wird nur lose in die Mappe gelegt, da es der erste Bestandteil der Mappe ist, den der Arbeitgeber zu lesen bekommt. Zudem ist das Anschreiben eine Art Brief an das Unternehmen, während die anderen Unterlagen rein rechtlich gesehen dem Interessenten gehören und zurückgeschickt werden können. Die anderen Bestandteile der Bewerbung werden in die Mappe geheftet, beziehungsweise geklemmt.
Wichtig ist es, die Unterlagen in der richtigen Reihenfolge einzuordnen. Ganz oben liegt das Deckblatt. Dieses kann bereits mit einem Lichtbild versehen werden. Wer direkt mit dem Lebenslauf einsteigen möchte und auf das Deckblatt verzichtet, der klebt das Lichtbild in die rechte obere Ecke. Danach folgen die Referenzen und die Arbeitszeugnisse. Beides sollte chronologisch rückwärts geordnet sein. Schließlich kann der Interessent noch Berufsqualifizierungen und Zertifikate hinzufügen.
Handelt es sich bei den Anlagen um eine ganze Auswahl, ist es sinnvoll, am Ende ein Anlagenverzeichnis dazuzuheften, damit der Arbeitgeber den Überblick nicht verliert. Wichtig ist übrigens, dass es sich bei den Zeugnissen und Referenzen nicht um die Originale handelt. Die Kopien sollten im besten Fall beglaubigt sein, damit der Empfänger direkt wahrnimmt, dass es sich dabei tatsächlich um die Urkunden des Bewerbers handelt. Zudem empfiehlt es sich, keine doppelseitig bedruckten Seiten oder schon einmal verwendete Seiten in eine Bewerbungs-Mappe zu legen.
Bevor die Bewerbungs-Mappe zu guter Letzt auf dem normalen Postweg abgeschickt wird, sollte der Interessent noch einmal alles auf Vollständigkeit, Aktualität und Rechtschreibfehler überprüfen.
















