Business Knigge
Wie verhalte ich mich im Büro am besten?
Wer in einem Büro tätig ist, der sollte gewisse Regeln einhalten, um nicht unnötig negativ aufzufallen. Es gibt einen so genannten Business Knigge, der dem Angestellten eine Art Leitfaden sein soll.
Gummistiefel, Lederhosen und Hawaiihemd, die Haare zersaust, das Deodorant vergessen und die Zähne nicht geputzt – so jemand dürfte wohl für jeden Chef eine Art Horrorvorstellung von einem Büroangestellten sein. Gut, der so genannte Schreibtischtäter muss nun auch nicht unbedingt mit gestriegelter Schleim-Frisur und einer viel zu eng geschnürten Krawatte zum Dienst erscheinen, aber ein bisschen adrett sollte man sich im Büro schon kleiden.
Der Grund: Man möchte nicht nur von seinem Chef geachtet werden, der Kleidungsstil hat auch etwas mit dem prinzipiellen Dresscode in einem Büro zu tun. Jeder Arbeitnehmer muss hier die richtige Mitte für sich finden. Man sollte nicht overdressed sein und im Cocktailkleidchen versuchen, Eindruck zu schinden. Abgewetzte Jeans sind aber vielleicht auch nicht wirklich angebracht. Wer sich frei nach dem Motto sportlich-schick für seinen Job kleidet, der dürfte damit eigentlich nicht falsch liegen. Kleiner Tipp: Weniger ist trotzdem mehr. Tiefe Ausschnitte und zu kurze Röcke sollten möglichst vermieden werden.
Dasselbe gilt für das Benehmen: Man fällt nicht unbedingt positiv aus, wenn man immer versucht, der Lauteste unter den Kollegen zu sein. Die anderen Mitarbeiter nehmen einen auch wahr, wenn man nicht alles dafür tut, um ihre Aufmerksamkeit zu gewinnen. Ebenso unangebracht ist es, aufbrausend und anmaßend zu sein. So ein Verhalten ist im Büro völlig fehl am Platz. Wer immer ein freundliches Lächeln auf den Lippen hat, geduldig ist und sich so schnell nicht aus der Ruhe bringen lässt, wird im Team viel mehr geachtet als andere Charaktere. Zudem ist es auch ein Pluspunkt für die eigene Arbeitseinstellung, wenn man den anderen das Gefühl vermitteln kann, dass es ein guter Tag ist.
Als weiterer wichtiger Punkt gehört die Anrede in den Büro-Knigge. Es sollte darauf geachtet werden, die Form zu wahren. Selbst wenn die Atmosphäre im Büro locker ist, sollte die Person, die man anredet, immer gesiezt werden. Ein anfängliches "Du" könnte dem Gegenüber direkt vermitteln, dass man ihn nicht ernst nimmt. Kleiner Tipp: Hat derjenige einen besonderen Titel wie beispielsweise einen Doktor, empfiehlt es sich, diesen in der Anrede mit anzusprechen. Bei der Begrüßung kommt es übrigens immer gut, wenn man seinem Gegenüber direkt in die Augen sieht und ihm fest die Hand drückt. Ein zu weicher Händedruck könnte den Eindruck erwecken, man sei eingeschüchtert und hilflos.
Zuletzt sei noch zu erwähnen, dass man sein Handy im Büro grundsätzlich auf lautlos schalten sollte. Kein Mensch möchte alle paar Minuten von verschiedenen Piepsmelodien genervt werden, hier wäre eher Diskretion angebracht. Während eines Meetings ist sogar der Vibrationsalarm nicht erwünscht, da dieser andere Kollegen möglicherweise aus dem Konzept bringen könnte und unnötig Unruhe in die Runde bringen kann.

















