Wandsbek Maibaum-Frieden in Bramfeld: Standort gefunden

Schausteller, Heimatverein und Bezirk hatten über den Standort für den Maibaum diskutiert. Jetzt wurde eine Kompromisslösung gefunden.

Nach den Streitigkeiten um den Standort für den neuen Maibaum auf dem Bramfelder Marktplatz wurde jetzt eine Entscheidung getroffen: Der Aluminiummast soll von der Platzmitte aus gesehen etwas süd-östlich versetzt aufgestellt werden. Diesem Kompromiss haben alle Parteien in einem interfraktionellen Antrag zugestimmt.

"Die Schwierigkeit bestand darin, einen Standort festzulegen, der weder den Marktbeschickern noch den Veranstaltern des Frühjahrs- und Volksfestes Probleme bereitet", so Dennis Paustian-Döscher, Vorsitzender des Regionalausschusses. Der Heimatverein "up ewig ungedeelt", der den Maibaum stiften möchte, hatte sich dafür ausgesprochen, dass der Mast in der Platzmitte aufgestellt wird. Das Bezirksamt hatte diesen Standort kritisiert, weil der Einschränkungen für den Wochenmarkt bedeuten würde.

Auch die Zuständigkeit für die Pflege und Wartung des Maibaums konnte am Mittwoch geklärt werden. Die Unterhaltungspflicht, die Einhaltung aller Sicherheitsvorschriften, der Unfallversicherungsschutz, das Auf- und Abbauen sowie die Lagerung des Maibaums sind demnach im Auftrag des Heimatvereins zu gewährleisten und zu finanzieren.

Der Bramfelder Marktplatz wird derzeit neu gestaltet. Die Fertigstellung ist in wenigen Monaten geplant. Der neue Platz wird dann der erste in Hamburg sein, der seinen eigenen Maibaum hat.