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Von Mensch zu Mensch

Eine tückische Infektion veränderte Mayas Leben

Querschnittsgelähmt - Bis zum 16. November 2004 war die 14jährige gesund, sportlich - und voller Wünsche, Träume und Pläne. Am Abend dieses Herbsttages setzten dann plötzlich große Schmerzen in beiden Beinen ein . . .

Ich kann kaum beschreiben, wie weh mir ums Herz ist. Unsere Maya, 14 Jahre alt, ist seit acht Monaten querschnittgelähmt. Kein Unfall, sondern eine tückische Rückenmarksinfektion veränderte von diesem Tag an ihr und unser Leben", schreibt unsere Leserin Ingrid B. in größter Sorge um ihre Enkeltochter:

"Wir alle hoffen, daß Mayas Mut und ihre Energie, dazu die Unterstützung von Ärzten, Pflegepersonal und anderen Menschen die Krankheit besiegen helfen. Aus dieser Hoffnung heraus schildere ich das Schicksal meiner geliebten Enkelin.

Maya war bis zum 16. November 2004 ein sportliches, gesundes, fröhliches, aufgeschlossenes, junges Mädchen. Am Nachmittag jenes Tages ist sie noch voller Elan zum Sport gegangen. In der darauffolgenden Nacht bekam sie Schmerzen in den Beinen und im Rücken, die immer heftiger wurden. Sie weinte vor Schmerzen, konnte plötzlich gar nicht mehr laufen.

Wir riefen den Notarzt. Maya fragte immer nur: "Bleibe ich für immer gelähmt?" Auf einer speziellen Trage für Rückenmarks-

erkrankungen kam Maya ins AK Harburg. Da man dort kein eindeutiges Krankheitsbild feststellen konnte und in der Uniklinik Eppendorf kein Bett frei war, wurde Maya sofort in die Kinderklinik Altona verlegt.

Weitere Untersuchungen folgten. Die Ärzte vermuteten erst, es könnte das Guillain-Syndrom sein, danach glaubten sie an eine rätselhafte Virus-Erkrankung. Bis heute ist keine klare Diagnose gestellt worden.

Die Zeit im Kinderkrankenhaus Altona brachte keine Besserung oder Heilung, Maya wurde in eine Reha-Klinik verlegt.

Bevor Maya im Mai entlassen wurde, hat meine Tochter erreichen können, daß sie eine Wohnung im Parterre bekommt. Wir wollten Maya unbedingt den weiteren Kontakt zu ihrem Freundeskreis ermöglichen. Aber auch diese Wohnung hat ihre Tücken, die wir damals in der Eile und allgemeinen Verunsicherung nicht realistisch eingeschätzt hatten. Gleichzeitig hatten wir die Hoffnung, daß es Maya schon recht bald wieder etwas besser gehen würde.

Nun bleiben allein die fünf Stufen, die zur Wohnung führen, ein großes Problem. Maya soll ja auch schnell selbständig die Wohnung erreichen und verlassen können. Dazu braucht sie dringend eine Rollstuhlrampe oder einen Treppenlifter (Kosten etwa 8000 Euro). Davon übernimmt die Krankenkasse zirka 2500 Euro. Maya hat bereits einen Schwerbehindertenausweis (100 Prozent).

Unsere finanziellen Mittel sind fast ausgeschöpft, und es fällt nicht leicht, diesen Weg zu beschreiten, an die Hilfsbereitschaft anderer Menschen zu appellieren. Aber unsere Maya ist doch erst 14 Jahre alt. Sie braucht mehr als alles andere eine faire Chance, wieder selbständig am Leben teilnehmen zu können. Bitte helfen Sie uns."

Wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, Maya unterstützen möchten, spenden Sie doch bitte auf das Konto des Abendblatt-Vereins "Kinder helfen Kindern" (siehe rechts unten auf dieser Seite). Da das Hamburger Abendblatt alle Verwaltungskosten trägt, kann jede Spende hundertprozentig für Maya und notwendige Hilfen eingesetzt werden.

 

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