Abendblatt-Experte und Psychologe Willy Starck gestorben
Er war ein vehementer Gegner der Prügelstrafe, setzte sich für Schwache und Benachteiligte ein und plädierte in seinen Artikeln im Hamburger Abendblatt für einen vermittelnden Erziehungsstil - der Psychologe Professor Dr. Willy Starck hatte eine positive Grundhaltung und bemühte sich immer, im Menschen nur das Gute zu sehen. Jetzt ist er im Alter von 87 Jahren in Hamburg gestorben.
Der Hamburger, Jahrgang 1925, studierte nach dem Abitur und Kriegsdienst bei der Marine in Hamburg und München. In seiner Heimatstadt war der Diplom-Psychologe und Erziehungswissenschaftler lange Jahre in der öffentlichen Erziehungsberatung, als beratender Psychologe der Jugendbehörde und in der Fortbildung tätig. Bis zu seiner Pensionierung lehrte er dann am Fachbereich Sozialpädagogik der Fachhochschule Hamburg. Viele Jahre beantwortete Starck im Hamburger Abendblatt Fragen zu Erziehung und Partnerschaft.
Starcks Forschungsschwerpunkt war die Förderung von lern- und verhaltensgestörten Kindern. Schon 1974 urteilte er in dem Buch "Die Sitzenbleiber-Katastrophe": "Sitzenbleiben gleicht dem K.-o.-Schlag nach einem langen Kampf."















