Schleswig-Holstein Toter bei Kellerbrand in Flensburg: Es war Brandstiftung

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Das Feuer am ersten Weihnachtsfeiertag wurde vorsätzlich gelegt. Ein 23-Jähriger starb bei dem Unglück. Todesursache wird noch ermittelt.

Flensburg/Husum. Das Feuer mit einem Toten in Flensburg am ersten Weihnachtsfeiertag ist vorsätzlich gelegt worden. Bei dem Kellerbrand handelte es sich ebenso wie bei zwei Feuern in einer anderen Straße wenige Minuten zuvor um Brandstiftung. Das teilte die Polizei Husum am Donnerstag mit. Die drei Brandorte sind nur knapp fünf Gehminuten voneinander entfernt. Gerichtsmediziner müssen jetzt die Todesursache des 23 Jahre alten Opfers ermitteln.

Bei dem Toten handelte es sich um einen in Dänemark lebenden Deutschen, der am Abend zuvor mit Freunden in Flensburg einen Kneipenbummel gemacht hatte. Warum er sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Keller des einen Hauses aufhielt, ist noch unklar.

Ein anderer Hausbewohner erlitt eine leichte Rauchvergiftung und wurde zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht.