Tödlicher Unfall in Sundhagen Windrad erschlägt Kranführer - Ursache noch unklar

Am Montag hatte sich ein zwölf Tonnen schwerer Flügel gelöst und war aus 90 Metern Höhe auf das Führerhaus gekracht. Kranführer starb.

Sundhagen/Neubrandenburg. Einen Tag nach dem tödlichen Unfall an einer Windkraftanlage bei Sundhagen (Kreis Vorpommern-Rügen) ist die Unglücksursache noch nicht geklärt. Nach Angaben eines Polizeisprechers in Neubrandenburg werde erst ein zweiter großer Kran aufgebaut, mit dem die instabile Aufhängung von der der Windradflügel aus 90 Metern Höhe hinabstürzte, gesichert und geborgen werden soll. Erst danach könnten Ermittler und Gutachter die Unfallstelle gefahrlos betreten.

Am Montag war ein zwölf Tonnen schwerer Propellerflügel bei der Montage hinabgestürzt und hatte den Kranführer in seinem Führerhaus getötet. Der Erbauer des "Windfeldes Mannhagen", der dänische Windanlagenbauer Vestas, kündigte eine umfassende Ursachenanalyse und die Hinzuziehung eines externen Gutachters an. Das Opfer soll aus Österreich stammen.