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Abgefahren! Schnelsen und Hamburgs Verkehrsgeschichte sind eng miteinander verbunden. Die Altona-Kaltenkirchener Eisenbahn (AKE) wurde 1884 gegründet und ist damit das älteste Verkehrsmittel des Stadtteils. Sie transportierte schon damals Waren und Pendler von Altona über den Bahnhof Holstenstraße, den Eidelstedter Marktplatz, Schnelsen und Quickborn nach Kaltenkirchen. Seit 1916 führt die Strecke weiter bis Neumünster - daher der heutige Name Altona-Kaltenkirchen-Neumünster-Bahn (AKN).

Sie ist eine der größten nicht zur Deutschen Bahn gehörenden Eisenbahnen und hat ihren Sitz in Kaltenkirchen. Die Züge sind an ihrer rot-weißen Lackierung erkennbar und halten im stark bewohnten Burgwedel sowie in unmittelbarer Nähe des Albertinen-Krankenhauses. 2001 wurde mit dem zweigleisigen Ausbau der von Eidelstedt bis Quickborn-Süd bis dahin nur eingleisig befahrenen Strecke begonnen.

Die AKN gehört seit 1965 zum Hamburger Verkehrsverbund (HVV). Im Schnellbahnnetz werden die AKN-Linien - das eigene Streckennetz umfasst 120 Kilometer - mit einem orangefarbenen A gekennzeichnet. Die AKN ist eine Aktiengesellschaft mit rund 300 Mitarbeitern. Sie steuern oder unterstützen den Einsatz von 39 Triebwagen, vier Diesellokomotiven und 20 weiteren Arbeitsfahrzeugen.

 

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