Sonnabend, 26. Mai 2012, 23:32

  • E-Mail
  • Singles
  • Branchenbuch
  • Jobs Hamburg
  • Immobilien Hamburg
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Rechner
  • Ticket kaufen

Lebenswert

Planenswert

"Anpacken statt dumm schnacken!"

Er ist ein Macher. Bauunternehmer, Investor, Visionär, Entwickler. Arne Weber (63), Geschäftsführender Gesellschafter des Bauunternehmens HC Hagemann. Weber ist einer, der im Channel von Anfang an dabei war. Der loslegte, als andere noch grübelten. Anfang der 90er. "Die Konkurrenz erklärte mich damals für verrückt. Aber ich mache nur verrückte Sachen."

ABENDBLATT: Harburg in den Siebzigern: Das war Industrieschlote, Brachflächen, Gummigestank. Harburg im Jahr 2007 ist . . .

ARNE WEBER: . . . Channel, Technische Universität, Aufbruchstimmung.

ABENDBLATT: Und wie sieht es hier in fünf Jahren aus?

WEBER: Erste Wohn- und Gewerbebauten auf der Schlossinsel werden bezogen, eine Schnellfähre verbindet Harburg mit der City und wer möchte, kann mit dem Helikopter auf dem Parkhaus Blohmstraße landen. Der Channel hat Weltruf als eines der dynamischsten Entwicklungsgebiete Nordeuropas und als hippes Wohnquartier. Am Wasser entsteht Gastronomie mit Weltstadtniveau, Filialisten beleben die Lüneburger Straße und das Phoenix-Viertel wird Kunst- und Kulturinsel.

ABENDBLATT: Und Ihre Träume?

WEBER: Durch Erfolge im Klimafolgenmanagement erringt die Uni Weltruf. Der Channel ist das Port Grimaud des Nordens. Schwimmende Häuser und Wohnungen gehören zu den nachgefragtesten Unterkünften. Architektur- und Design-Interessierte sowie Touristen besichtigen den Harburger Binnenhafen. Durch Überdachung der Lüneburger Straße wird sie zur vielseitigsten Passage der Gegenwart.

ABENDBLATT: Warum engagieren Sie sich gerade in Harburg?

WEBER: Ich bin in Harburg aufgewachsen, arbeite hier - und das bereits in dritter Generation.

ABENDBLATT: Harburg - wo liegen die größten Schwächen?

WEBER: Harburg ist Industriestandort und hat eine problematische Bevölkerungsstruktur. Außerdem wurde es in der Stadtentwicklung lange vernachlässigt.

ABENDBLATT: Harburg hat noch immer ein Imageproblem. Wie ist das in den Griff zu kriegen?

WEBER: Meine Empfehlung: Anpacken statt dumm schnacken!

 

Artikel versenden

Bitte füllen Sie alle mit * gekennzeichneten Felder aus