Erinnernswert
Der Opfer gedenken
WASSERKUNST: 1848 wurde in Rothenburgsort die zentrale Wasserversorgung der Stadt unter dem klangvollen Namen "Wasserkunst" in Betrieb genommen. Es war das erste öffentliche und zentrale Versorgungssystem in Deutschland. Das Wasser kam aus der Elbe, wurde in den großen Wasserturm gepumpt (heute ein Wahrzeichen des Stadtteils) und gelangte von dort durch gusseiserne Röhren in die Hamburger Haushalte. Der Straßenname Billhorner Röhrendamm erinnert noch heute daran.
Aber das Wasser war ungefiltert und löste 1892 in Hamburg die verheerende Cholera-Epidemie aus. Zur Reinigung des Wassers wurden die Sandfilterbecken auf der Elbhalbinsel Kaltehofe errichtet. Heute informiert auf dem Gelände der Wasserwerke in Rothenburgsort das "Wasser-Forum" über Geschichte und Gegenwart der Wasserversorgung in Hamburg (Billhorner Deich 2, Tel.: 78 88 24 83, geöffnet dienstags, donnerstags und sonntags 10-16 Uhr).
BITTERE ERINNERUNG: Die Volksschule am Bullenhuser Damm 92 in Rothenburgsort war zum Ende des Krieges ein Außenlager des KZ Neuengamme. Noch kurz vor Kriegsende, am 20. April 1945, ermordeten SS-Leute hier 20 Kinder! Auch Pfleger, Ärzte und sowjetische Kriegsgefangene wurden an diesem Ort von der SS getötet. Heute befindet sich in der Schule eine Gedenkstätte. Ein Rosengarten erinnert an die Opfer. Geöffnet sonntags 10-17 Uhr.



Branchenbuch Hamburg
So kommen Sie voran

Spargel- und Obsthöfe
EnergieBauZentrum
Das Rätsel des Tages
Abendblatt auf Facebook
100. Geburtstag
Axel Springer



