27.07.07

Kaufenswert

Mythos Herbertstraße: Sex ab 100 Euro

Männer kommen hierher, um Liebe zu kaufen - seit dem 19. Jahrhundert: in die Herbertstraße. Die 60 Meter lange Gasse wurde nach einem alphabetischen Namenskonzept benannt. Nach beiden Seiten - zum Hans-Albers-Platz und zur Davidstraße - ist sie durch Sichtbarrieren geschützt. Die Absperrungen stammen noch aus dem Jahr 1933. Prostitution war im Nationalsozialismus verboten. Ausnahme blieb diese Gasse. An den Toren des Sündenpfuhls steht: "Zutritt für Männer unter 18 und Frauen verboten". In den 70er-Jahren wurde dieses Schild von der Polizei "zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung" und auf Bitten der Prostituierten angebracht. Sie wollten sich nicht "wie im Zoo" vorkommen. Wer die Regel verletzt, muss mit kalten Duschen oder faulen Eiern rechnen. Drinnen sitzen Frauen in Glasvitrinen und bieten ihre Dienste an. (hpkm)

IN ZAHLEN

KÜSSEN VERBOTEN

ORAL MIT ÖLMASSAGE 50 EURO

30 MINUTEN SEX 100 bis 150 EURO

hpkm
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