Sehenswert
Der Weg zur Sonne und zu den Planeten
An diesem Platz weist die Sonne den Weg: im Solargarten auf dem Gelände des Bramfelder Umweltzentrums Karlshöhe.
An diesem Platz weist die Sonne den Weg: im Solargarten auf dem Gelände des Bramfelder Umweltzentrums Karlshöhe. Wer hier hindurchschlendert, erlebt sie in all ihren Facetten. Wie sie wärmt, wie sie läuft, wie sie strahlt. An zwölf Stationen. Etwa an der Sonnenbank. Deren Sitzflächen sind aus Holz, Stein und Metall. Wie heiß sie bei Sonnenschein werden, kann jeder selbst prüfen. Eine andere Station: die Lichthöhle. In eine Lehmhütte mit löchrigem Dach fällt Sonnenlicht, das durch zahlreiche Glasprismen bunt schillert. Ein Schritt weiter ein Halbkreis mit Zahlen. Wer sich davorstellt, wird Teil einer Sonnenuhr, sein Schatten zeigt die Uhrzeit an. Einzige Voraussetzung: Sonnenschein!
Weiteren Himmelskörpern begegnet man vor der Pforte des Solargartens, auf dem Planetenweg. Da steckt Pluto - als kleine Metallscheibe auf einem Pfosten im Gras. Rund 20 Meter weiter folgt Neptun - insgesamt ist die Strecke neun Planeten lang, plus Sonne. Was hier in wenigen Schritten abspaziert werden kann, ist in Wirklichkeit ein Ausflug in gigantische Dimensionen. Denn ein Meter entspricht im Weltraum 72 Millionen Kilometern. Nicht nur die fernen Galaxien, auch das dörflich anmutende Gelände des Umweltzentrums - mit Gebäuden des alten Hofes Carlshöhe - sind einen Ausflug wert.
Hamburger Umweltzentrum, Karlshöhe 60 d, Telefon: 637 02 49-0.



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