Leichtathletik: LG HNF-Athleten vergolden Titelkämpfe in Frankreich
Senioren-Weltmeister ohne Konkurrenz
Margarete Strüven und Klaus Langer stehen in Clermont-Ferrand wieder auf dem Siegerpodest.
Harburg. Er hat wieder einmal drei frisch geprägte Goldmedaillen von den Hallenweltmeisterschaften mit nach Hause gebracht - aber so richtig zufrieden war Klaus Langer über seine Erfolge im französischen Clermont-Ferrand nicht. Dort hatten eine Woche lang mehr als 4000 Leichtathletik-Senioren aus aller Welt um die Titel gekämpft. Aber als der frühere Architekt und Altmeister der bewunderswert aktiven kleinen Senioren-Clique der LG Hausbruch-Neugraben-Fischbek zu seinen Wettkämpfen antrat, fand er keinen Konkurrenten vor. Klaus Langer wird im Juli 92 Jahre alt. In seiner Altersklasse stand er damit bei jedem seiner drei Wettkämpfe von vornherein als Hallenweltmeister fest. Seine Leistungen: 15,41 Meter im Diskuswerfen, 17,07 Meter mit dem Speer und 6,76 Meter im Kugelstoßen 6,76 Metern.
"So doll waren meine Leistungen nicht", sagte er, "aber anstrengend war es trotzdem." Vor allem weil es frostig kalt war. Speerwurf und Diskus-Wettkampf fanden im Freien statt. Aber auch beim Hochsprung und beim Kugelstoßen mussten sich alle Athleten in schlecht geheizten Zelten vorbereiten.
Mit Margarete Strüven war eine zweite HNF-Athletin am Start. Die 85-Jährige wurde in Frankreich Weltmeisterin im Hochsprung, mit 85 Zentimetern. Im Weitsprung holte sich Margarete Strüven die Goldmedaille mit einem Satz von 1,83 Metern, und den 60 Meter Lauf gewann sie in 15:19 Sekunden.
Margarete Strüven war mit dem Flugzeug angereist, Klaus Langer mit seinem Auto - an einem Tag.


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