Anlaufpunkt für Senioren
VEDDEL. Einen Treffpunkt für Senioren und Seniorinnen internationaler Herkunft haben die Fraktionen von SPD und Grünen in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte beantragt. Der Antrag soll in der Sitzung am Dienstag, 21. November, ab 17.30 Uhr im Bezirksamt am Klosterwall 4 beschlossen werden.
Es gäbe soviel leer stehende Läden im Stadtteil, in denen der Treffpunkt schnellstens eingerichtet werden könnte, meinen die Abgeordneten um den Veddeler SPD-Mann Klaus Lübke. Er verweist darauf, dass die Zahl der - vor allem türkischen - Rentner im Stadtteil zunimmt.
Der "internationale Treff" sollte das heutige Angebot der von der Arbeiterwohlfahrt seit 40 Jahren ehrenamtlich betriebenen Tagesstätte für Senioren an der Straße Katenweide ergänzen. Die Erfahrung zeige, dass die Menschen, die aus anderen Ländern auf die Veddel gekommen sind, einen eigenen Treffpunkt bevorzugen. Nach Vorstellungen der Mehrheitsfraktionen sollte der Treffpunkt mit Beratungsangeboten ehrenamtlich betrieben werden.
SPD und GAL wollen, dass das Bezirksamt geeignete Räume sucht und die entstehenden Kosten ermittelt. Es soll sich auch um einen Trägerverein bemühen. Der angestrebte "internationale Treffpunkt" soll nur ein Anfang sein. In einem zweiten Abschnitt ist anzustreben, den Seniorentreff und das benachbarte Spielhaus Katenweide zu einem "Haus der Kulturen" zu erweitern. Dann könnten Jung und Alt unter einem Dach betreut werden.


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