Panik-Udo in Jesteburg: "Alles easy"
JESTEBURG. Udo Lindenberg macht immer gern einmal einen Abstecher auf das Land. Nicht, weil es in Hamburg zu langweilig wäre. Keine Panik: Wenn Udo Lindenberg als Musiker nach Jesteburg kommt, dann textet, komponiert und vertont er hier seine Songs bei seinen langjährigen Freunden vom legendären Panikorchester, "Goldfinger" Jean-Jacques Kravetz und Tontechniker Norbert Dembski. Als Maler besuchte er jetzt das Jesteburger Cafe Miró, um nach seinen Likör- Bildern zu schauen, die hier noch über die Kunstwoche Jesteburg hinaus bis Ende September zu bewundern sind.
Obwohl im Miro dienstags eigentlich Ruhetag ist, war das Cafe voll besetzt. Kein Wunder, denn viele Freunde des Hauses wollten dabei sein, wenn Karin Klesper, Melanie Groß und Hans-Heinrich Aldag, die Organisatoren der Kunstwoche Jesteburg, ihren berühmten Gast empfangen. Mit Applaus begrüßten sie ihn schließlich und erlebten einen promineten Künstler hautnah. Mit diesem starken Empfang hatte Udo Lindenberg gar nicht gerechnet, doch freute er sich über die Welle der Sympathie und ließ sich nicht lange bitten: Während seine "Andrea Doria" aus Lautsprechern für die richtige "Panikstimmung" sorgte, griff er zum Mikrophon in gewohnter Lindenberg-Manier: "Die Leute hier haben Geschmack und hohen Kunstverstand. Also, keine Panik. Alles easy. Es ist schön, bei euch zu sein."


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