Schneeleoparden - Nachwuchs im Wildpark
Raubkatzen: Über Videobilder zu sehen
NINDORF. Noch ein wenig verschlafen gucken die zwei Neuen im Wildpark Lüneburger Heide aus der Wäsche, ihre Augen sind noch verschlossen. Auf großen Pfoten tapsen sie ungelenk durch die Welt - die Eleganz kommt später. Erst mal wollen die kleine Schneeleoparden nur eines: Milch von ihrer Mutter Ghurl (7). Vater der zwei noch namenlosen Winzlinge ist der stattliche Schneeleopard Patron (9).
Was einmal ein ausgewachsener Schneeleopard werden will, muß alle zwei bis drei Stunden gefüttert werden. Zusatzfütterungen durch Pfleger Georg Müller (63), der für die Schneeleoparden-Familie zuständig ist, stehen erst ab dem fünften Lebensmonat auf dem Speiseplan. Damit auch die Besucher den Nachwuchs beobachten können, werden gestochen scharfe Bilder aus der Wurfkiste über einen Monitor gesendet. Georg Müller: "In den ersten Wochen braucht die Mutter mit ihren Babys sehr viel Ruhe und darf nicht gestört werden. Selbst die Tierpfleger kommen nicht in ihre Nähe, nur zur Fütterung. Die Kamera ist die optimale Möglichkeit, die kleine Familie zu überwachen."
Wer die Rasselbande beobachten möchte, hat die Gelegenheit täglich von 8 Uhr bis 19 Uhr; Kassenschluß im Wildpark Lüneburger Heide ist um 17.30 Uhr.


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