Harburg & Umland
30.09.05

Buxtehuder Bulle für "Lagune der Galeeren"

Buxtehude: Verleihung des Buchpreises. Gut dotiert und angesehen: Bei Autoren und Verlagen ist der Preis gleichermaßen beliebt.

Von Adolf Brockmann

Buxtehude. Veranstaltungen mit prominenten Gästen und nicht weniger prominenten Preisträgern hat es in den vergangenen Jahrzehnten etliche in Buxtehude gegeben. Immer dann, wenn der Jugendbuchpreis "Buxtehuder Bulle" auf die Reise ging. Seit 1971 gibt es den international bekannten, von Autoren ebenso wie von den Verlagen begehrten Preis, der bereits in alle Welt ging. Leonie Ossowski und Hermann Vinke, Michael Ende und Mecka Lind, Heidi Glade-Hassemüller und Hanna Janssen, James Watson und Myron Levoy oder Jostein Gaarder und Tonke Dragt gehörten zu den Preisträgern. Und auch manche der Laudatoren hatte gute Namen.

Jetzt wird Rainer M. Schröder in Buxtehude erwartet. Er wird am Freitag kommender Woche, 7. Oktober, um 19 Uhr in der Aula der Halepaghenschule die Stahlplastik des Bullen und einen Scheck über 5000 Euro entgegennehmen. Vorher schon wird der 1951 in Rostock geborene, in den USA lebende Autor in Buxtehuder Schulen am Donnerstag, 6. Oktober, um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Buxtehude aus "Die Lagune der Galeeren" lesen. Kostenlose Eintrittskarten für die Übergabe-Veranstaltung sind noch in der Stadtbibliothek und Stadtinformation zu haben.

Der Buxtehuder Bulle ist mit dem Namen Winfried Ziemann untrennbar verbunden. 1971 hat der Buxtehuder Buchhändler den Preis ins Leben gerufen, der friedfertige Stier Ferdinand aus dem 1937 erschienenen Buch "The story of Ferdinand" von Munro Leaf war "Vorbild". Und es kam Ziemann darauf an, daß die Jury paritätisch aus jungen Leuten und Erwachsenen besetzt war. Sie ist es noch heute. Den Preis hat 1981 die Stadt übernommen. Betreut hat ihn Ziemann bis heute.

Er ist jetzt 71 Jahre alt und hat beschlossen, daß die Arbeit an jüngere oder zumindest andere übergehen soll. Und er werde ganz sicher, so versicherte er der Harburger Rundschau, auch nicht in die Jury überwechseln.

So ist die Übergabe von Preis und Bullenplastik an Rainer M. Schröder auch für Ziemann und den Preis eine Zäsur. Winfried Ziemann wird am 7. Oktober die Laudatio auf den Preisträger halten. Zum ersten Male. Und ganz sicher wird ihm auch aus berufenem Munde Dank gesagt für den Einsatz, für die Arbeit, die Buxtehude weithin bekanntgemacht hat. James Watson, Preisträger im Jahr 1987, hat nach seinem Besuch sogar ein Buch über die Enten in Buxtehude verfaßt.

Den Jugendbuchpreis "Buxtehuder Bullen" wird es - so steht trotz der Finanzenge in der Stadt fest - auch weiter geben. Organisiert wird der Wettbewerb von Büchereileiterin Ulrike Mensching in Zusammenarbeit mit dem bisher schon stark engagierten Kulturbüro der Stadt.

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