SPD: Sorge um den Veddeler Wochenmarkt
Veddel. Der Wochenmarkt auf der Veddel krankt seit vielen Jahren, auch wenn von den Bewohnern des Stadtteils darüber geklagt wird, dass die Einkaufsmöglichkeiten schlecht sind. Der Markt ist allerdings, so die Veddeler SPD-Abgeordneten Klaus Lübke und Norbert Kirschmann, gerade für ältere Menschen von großer Bedeutung. Doch Fakt ist: Der Markt freitags an der Slomanstraße wirft für die Händler kaum etwas ab. "Sie kommen", so Lübke, "seit Jahren nur noch, um die Treue der Kunden zu belohnen."
Die SPD will den Wochenmarkt auf jeden Fall erhalten wissen und hofft auf weitere Beschicker. Darum hat sie für die Ortsausschuss-Sitzung (Donnerstag, 14. Oktober im Ortsamt am Billwerder Neuer Deich 4 , Beginn um 18 Uhr) einen Antrag eingebracht, nach dem die Erhebung der Standgebühren auf dem Veddeler Wochenmarkt ausgesetzt wird. Die Händler müssten nur Wasser- und Stromkosten tragen und wären für die Sauberkeit auf dem Platz zuständig. Diese Regelung soll nach Auffassung der SPD für zwei Jahre gelten und dann überprüft werden. Sollte die Verwaltung des Bezirksamtes Hamburg-Mitte Bedenken gegen die Änderungen haben, so möge sie dem Ortsausschuss Vorschläge machen, wie der Wochenmarkt an der Slomanstraße sonst auf Dauer gesichert werden kann.


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