Denkmalschutz für Leuchtturm
Wilhelmsburg: CDU und SPD im Ortsausschuss möchten den 90 Jahre alten Turm an der Bunthäuser Spitze erhalten wissen.
Wilhelmsburg. Der kleine Leuchtturm an Wilhelmsburgs östlichstem Zipfel, der die Trennung der Elbe in Norder- und Süderelbe markiert, soll unter Denkmalschutz gestellt werden. In dieser Forderung sind sich die Fraktionen von CDU und der oppositionellen SPD mit ähnlich lautenden Anträgen für die Ortsausschusssitzung, heute, Mittwoch, 15. September, 17.30 Uhr, Rathaus, Mengestraße, einig. CDU und SPD sprechen sich zudem für eine Instandsetzung des Leuchtturms aus, der sich den Angaben nach in einem schlechten Zustand befindet. Der sechs Meter hohe Turm gehört dem Amt Strom- und Hafenbau, war 1914 gebaut und zuletzt 1989 restauriert worden. Inzwischen blättert wieder der Lack vom Holz, Graffitischmierer haben ihre Zeichen gesetzt, haben auch eine Erklärungstafel mit roter Farbe vollgesprüht. Der Turm steht am Ende eines Wanderwegs und ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Weitere Anträge der CDU befassen sich mit dem Gebiet rund um die Wilhelmsburger Windmühle, wo zwei Baugebiete in Vorbereitung sind. Wegen der Bedeutung der Mühle für den Stadtteil und für ganz Hamburg sollten nach Vorstellung der CDU die Straßen in den Baugebieten mit Mühlenbegriffen in plattdeutscher Sprache benannt werden, die Hauptstraße in Christoph-Cordes-Stroot (Erster Müllermeister) sowie die Nebenstraßen Möhlsteenpad, Koornstegel, Flünkentwiet, Hobernslag und Möhlenhoff. Die SPD möchte, dass die schmale Zufahrtsstraße zur Mühle, die Schönenfelder Straße, in Zukunft für Lastwagen über 3,8 Tonnen gesperrt wird. Außerdem beantragt die SPD eine schnellstmögliche Besetzung des Ortsamtsleiterpostens, nachdem Heike Severin Ende Juli in den Vorruhestand gegangen war.
Die CDU sieht auch Bedarf für eine dritte Hamburger Jugendherberge. Wilhelmsburg sei dafür ein idealer Standort.


Branchenbuch Hamburg
So kommen Sie voran
Das Rätsel des Tages

100. Geburtstag
Axel Springer
Abendblatt auf Facebook





