IHK-Lüneburg in Turbulenzen
Die Position des Präsidenten wackelt
Eberhard Manzke hätte niemals Präsident der Industrie- und Handelskammer werden dürfen. Noch nicht einmal in die Vollversammlung hätte er gewählt...
Eberhard Manzke hätte niemals Präsident der Industrie- und Handelskammer werden dürfen. Noch nicht einmal in die Vollversammlung hätte er gewählt werden dürfen, weil er die dafür notwendigen Voraussetzungen nicht erfüllte: Mit diesem Knaller ist der Verband der Kammer-Kritiker BFFK gestern an die Öffentlichkeit gegangen. Manzkes Position wackelt. Auch vor Gericht: Der gefeuerte Hauptgeschäftsführer Wolfram Klein beweist einen langen Atem und lässt es auf eine Zeugenanhörung ankommen, um seinen Ruf zu retten. Und Manzkes IHK widerspricht sich, indem sie vor dem Landgericht behauptet, die von Klein durchgesetzten Pensionskürzungen seien nicht rechtens, und vor dem Arbeitsgericht, sie seien es. Wenn die neu aufs Feld getretenen Ankläger wirklich Recht haben sollten und hier ein Mann gegen bestehende Gesetze in ein Amt gehoben wurde, das ihm nicht zusteht, muss er es wieder abgeben.


Branchenbuch Hamburg
So kommen Sie voran
Das Rätsel des Tages

100. Geburtstag
Axel Springer
Abendblatt auf Facebook





