Bezirksversammlung: Weil FDP Mandate bekam
Mitte bekommt zwei Abgeordnete mehr
WILHELMSBURG/FINKENWERDER. Die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte wird in der Hansestadt eine Sonderstellung einnehmen. Sie wird, wenn sie sich Anfang April konstituiert (erwartet wird eine Fortsetzung der rot-grünen Zusammenarbeit der vergangenen Legislaturperiode) 53 Abgeordnete haben, also zwei mehr als die Gremien in den anderen sechs Bezirken. Und das nicht, weil der Bezirk durch die "Eingemeindung" von Wilhelmsburg rund 50 000 neue Einwohner dazu bekommen hat. Für die Sonderstellung hat die deutlich an der Fünf-Prozent-Grenze gescheiterte FDP gesorgt. Zwei Mitglieder dieser Partei haben aber Sitze in den Wahlkreisen gewonnen.
Im Wahlkreis 2 mit Finkenwerder, Wilhelmsburg, der Veddel und Rothenburgsort schafften in der Direktwahl Jörn Frommann, David Erkalp, Ronald Dittmer, Hans Gelien, Joseph Ilcin, Martin Damaszek (alle CDU), Bayram Inan, Jan-Hinrich Fock, Fred Rebensdorf, Kerstin Gröhn, Anita Geißler und Klaus Lübke (alle SPD), Michael Osterburg (GAL), Hans-Günter Meißner (FDP) und Renate Hercher-Reis (Linke) den Einzug in die Bezirksversammlung. Über die Liste ziehen unter anderem noch der Finkenwerder Matthias Lloyd (CDU) und der Rothenburger Axel Wieder (SPD) und der Wilhelmsburger Ronald Winken ("Linke") in die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte ein.


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