Ladensterben befürchtet
LÜNEBURG. Die Lüneburger Einzelhändler werden vom neuen Ladenöffnungsgesetz nicht profitieren - eher werde es zu einem Ladensterben in den Ortskernen kommen. Das denkt zumindest der Lüneburger Landtagsabgeordnete Andreas Meihsies (Grüne). "Die erhofften positiven Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt werden sich nicht einstellen", prophezeit er. Eher werde der Beschluss zum Verlust von Marktanteilen beim Mittelstand führen.
Die bisherigen Erfahrungen mit dem erweiterten Ladenschluss von 1996 und die Großversuche bei EXPO und Fußball-WM hätten gezeigt, dass der Umsatz keineswegs steige, sondern sich nur zeitlich verteile. Außerdem bekämen die im Einzelhandel Beschäftigten "durch längere Öffnungszeiten sogar noch weniger Lohn, weil der Einzelhandel für den gleichen Profit mehr Aufwand betreiben" müsse. Seit dem Jahr 2000 seien 252 000 Vollzeitarbeitsplätze vernichtet worden, so Meihsies.


Branchenbuch Hamburg
So kommen Sie voran
Das Rätsel des Tages

100. Geburtstag
Axel Springer
Abendblatt auf Facebook





