In der Nordheide ist Lama-Tag
Programm: Tiere werden vorgestellt
Tostedt-Königsmoor. Den heimischen Heidschnucken wollen die etwa 60 Lamas und Alpakas keineswegs Konkurrenz machen, die am Sonnabend, 1. Juli, in die Nordheide kommen. Vielmehr geht es den Züchtern und Haltern darum, diese Tierart vorzustellen. So sind zu diesem ersten europäischen Treffen in Norddeutschland sowie zu dem bunten Rahmenprogramm auf dem Geyerhof, Riepshof 9, von 9 bis 17 Uhr Gäste willkommen.
Neben dem offiziellen Programm, bei dem sich Zuchttiere in Schönheitswettbewerben messen, Alpakas ihre Wollfaserqualität unter Beweis stellen und Trekkingtiere ihre Geschicklichkeit vorführen, geht es darum, die Tiere einem breiten Publikum vorzustellen.
Inzwischen gibt es in Deutschland, Österreich, Dänemark und der Schweiz mehrere tausend Tiere, und die Nachfrage steigt. Viele kennen die Neuweltkameliden, wie die Alpakas auch bezeichnet werden, von Besuchen im Zirkus oder in den Zoos. Ihre Heimat ist Südamerika, wo sie wild in großen Herden leben. Ihre Genügsamkeit sowie ihr Stolz prägen diese Tiere.
Auf dem Geyerhof gibt es viel Interessantes zu erfahren. Edle Hengste, schöne Stuten und zauberhafte Fohlen sind zu bewundern. Aus Deutschland, der Schweiz und Italien werden kostbare Wollvliese gezeigt. Ein Spinnklub demonstriert die unterschiedlichsten Wollarten und die Verarbeitungsmöglichkeiten. Man kann südamerikanisches Kunstgewerbe sehen, und es kommt eine Tierfotografin mit ihrem mobilen Fotostudio. Der Eintritt ist frei.


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