Barrierefreier Bahnhof Veddel
VEDDEL. Die Veddeler Bezirksabgeordneten Klaus Lübke (SPD) und Mathias Bölckow (GAL) warnen davor, Flächenreserven für die Entwicklung zu verschleudern. Beide haben eher beiläufig erfahren, daß die Fläche zwischen dem Busbahnhof auf der Veddel und der geplanten "Ballinstadt" noch vor Beginn der Fußball-WM für mehrere 100 000 Euro als Abstellplatz für Reisebusse hergerichtet werden soll.
Das kritisieren die Bezirksparlamentarier unter anderem mit dem Hinweis, daß schon seit Jahren kein Geld für einen behindertenfreundlichen Zugang zum S-Bahnhof Veddel da ist. Er sei notwendig - auch im Hinblick auf die Ballinstadt mit der Erinnerungsstätte an die Auswanderertradition auf der Veddel.
Lübke und Bölckow fordern in einem Antrag an die Bezirksversammlung Mitte (dort haben SPD und GAL die Mehrheit), daß der Busplatz "lediglich provisorisch und möglichst kostengünstig" hergerichtet werden soll, Das dadurch eingesparte Geld soll für einen "barrierefreien Zugang am Nordausgang des Veddeler Bahnhofs" verwandt werden.


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