Vorsicht bei Wespenallergie
Die Erfahrung, dass ein Wespenstich schmerzt, haben schon viele Menschen gemacht. Mit Salben oder dem Einreiben der Stelle mit einer rohen Zwiebel kann schnell für Linderung gesorgt werden. Bei demjenigen, der gegen Wespen allergisch ist, machen sich aber ganz andere Symptome bemerkbar. So war es auch bei dem Tostedter Günter Wenner (50): "Vor etwa zwei Jahren stach mich eine Wespe. Kurze Zeit später war mein ganzer Körper mit juckendem Ausschlag übersät und mein Herz schlug wie rasend." Wespenallergie war die Diagnose der Ärztin in der Notfallaufnahme des Buchholzer Krankenhauses. Wenner trägt seitdem von Frühjahr bis Herbst stets eine Noradrenalinspritze bei sich. Bei einem Ausflug auf Sizilien im Sommerurlaub wurde Wenner wieder gestochen und war froh, die Notfallspritze dabei zu haben. Denn diesmal wäre es wahrscheinlich nicht bei Hautausschlag und Herzrasen geblieben, da jeder weitere Stich stärkere Symptome hervorrufen könnte. Es kann bei Überreaktion zu Kreislaufkollaps und Atemnot sogar zum Tod führen. Allergologen raten deshalb Betroffenen, im Sommer stets eine Notfallapotheke bestehend aus einem Noradrenalin- sowie einem Cortisonpräparat und Antihistaminikum bei sich zu tragen. (mw)


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