CDU und SPD wollen zwei Aldi-Filialen auf Finkenwerder
Aldi will seine Finkenwerder Filiale an der Rudolf-Kinau-Alle aufgeben und die zum Jahresende auslaufenden Mietverträge nicht verlängern.
Finkenwerder. Der Discounter will gemeinsam mit Edeka in das geplante "maritime Einkaufszentrums" auf dem Gelände der ehemaligen Pahlwerft ziehen. "Das Unternehmen hat erklärt, dass es mit Eröffnung des Einkaufszentrums über eine Schließung des Marktes an der Rudolf-Kinau-Allee nachdenke", sagt Matthias Lloyd (CDU). Vor allem wegen der geringen Verkaufsfläche von 400 Quadratmetern sei eine "wirtschaftliche Darstellbarkeit" nicht mehr gewährleistet.
Die CDU fordert die Verwaltung auf, sich "für einen Erhalt des Standorts einzusetzen". Wenn Aldi vom alten Standort wegziehe, solle "gegebenenfalls ein anderer Nahversorger" an die Rudolf-Kinau-Allee ziehen.
Die SPD begrüßt den Vorstoß der CDU. "Aldi hat versprochen, dass die Filiale in der Rudolf-Kinau-Allee erhalten bleibt, auch wenn die neue Filiale öffnet", sagt Ralf Neubauer. Daran müsse sich Aldi halten.


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