26.04.12

Internationale Gartenschau in Wilhelmsburg

Die Countdown-Uhr für die Gartenschau 2013 tickt

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz enthüllte am Donnerstag auf dem Rathausmarkt einen Countdown bis zur Gartenschau 2013.

Von abendblatt.de
Foto: dpa/DPA
Der Geschäftsführer der igs-2013 GmbH, Heiner Baumgarten (l.), überreicht Hamburgs erstem Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) eine Dauerkarte für die Internationale Gartenschau 2013
Der Geschäftsführer der igs-2013 GmbH, Heiner Baumgarten (l.), überreicht Hamburgs erstem Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) eine Dauerkarte für die Internationale Gartenschau 2013

Hamburg. Die Countdown-Uhr für die Gartenschau 2013 tickt. Genau ein Jahr vor Eröffnung enthüllte Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz am Donnerstag die neue Uhr. Auf dem Hamburger Rathausmarkt zählt sie rückwärts bis zum Start der Internationalen Gartenschau (igs) am 26. April 2013.

Gleichzeitig begann der Vorverkauf der Dauerkarten zum Preis von 110 Euro. Sie ermöglichen den Eintritt bis zum 13. Oktober 2013. Der Vorverkauf der Tagestickets soll nach den igs-Planungen im Spätherbst beginnen.

+++ abendblatt.de-Spezial: Countdown zur Gartenschau+++

Die erste Dauerkarte erwarb der Bürgermeister persönlich. Olaf Scholz sagte: "Hamburg freut sich sehr, wieder Gastgeber einer internationalen Gartenschau zu sein. Die igs im Jahr 2013 sei einer der Motoren des Hamburger Stadtentwicklungsprogramms "Sprung über die Elbe". "Sie steigert die Attraktivität der innenstadtnahen Südquartiere Wilhelmsburg, Veddel und Harburger Binnenhafen – mit zeitgemäßer Architektur und einem Park als Ort der Erholung für alle", sagte der Bürgermeister.

Im Rahmen des Hamburger Stadtentwicklungsprogramms "Sprung über die Elbe" sieht sich die igs heute maßgeblich daran beteiligt, die Elbinsel Wilhelmsburg im Süden als neuen Wohn- und Naherholungsraum zu erschließen. Inmitten des Stadtteils richtet sie ein 100 Hektar großes Gelände her, das als Park auch nach 2013 Bestand haben soll.

+++ igs 2013: Noch 365 Tage bis zur Gartenschau +++

Gartenschauen haben in Hamburg Tradition. Nach Angaben der igs gab es vor dem Zweiten Weltkrieg vier Schauen (1869, 1897, 1914 und 1935). Mit der ersten Nachkriegspräsentation 1953 wurde das Gelände für zwei weitere Schauen (1963/1973) geschaffen: ein innerstädtischer Grüngürtel zwischen Dammtor-Bahnhof und Millerntorplatz, der noch heute als Park "Planten un Blomen" (plattdeutsch für Pflanzen und Blumen) zum Müßiggang einlädt.

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(dpa)
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