Hamburg

Der Südkoreaner – Staatschefs des G20-Gipfels

Moon Jae-in glaubt an Koreas Wiedervereinigung und will die Beziehungen zu Nordkorea verbessern.

Hamburg. Er ist wohl einer der unbekanntesten Teilnehmer des G20-Gipfels: Moon Jae-in (64), neuer Präsident der Republik Korea. Der ehemalige Menschenrechtsanwalt trat sein Amt am 10. Mai dieses Jahres an. Moon glaubt an Koreas Wiedervereinigung und will die Beziehungen zu Nordkorea verbessern. Dazu arbeitet er an einer Wiederaufnahme der Gespräche mit Nordkoreas Diktator Kim Jong-un und an der Stärkung der Wirtschaftsbeziehungen. Die Armut seiner Kindheit hat Moon geprägt, er habe schon früh festgestellt, dass "Geld nicht alles ist", sagte er einmal.

Südkorea

Südkorea hat sich in den vergangenen Jahrzehnten von einem agrarisch geprägten zu einem wohlhabenden Industrieland entwickelt. Größtes Problem bleibt der Konflikt mit Nordkorea, das den Nachbarn immer wieder mit Raketentests provoziert.

Hauptstadt: Seoul

Amtssprache: Koreanisch

Einwohner (2015): 50,62 Millionen

Fläche: 97.480 Quadratkilometer

Bruttoinlandsprodukt (2015): 1377,9 Milliarden US-Dollar

Jährliches Bruttoeinkommen pro Kopf (2014): 24.186 Euro

Durchschnittsalter (2015): 40,6 Jahre

Lebenserwartung (2014): 85,5 Jahre (Frauen), 79 Jahre (Männer)

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