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Der Saudi – Staatschefs des G20-Gipfels

Als König trägt Salman ibn Abd al-Aziz Al Saud auch den offiziellen Titel "Hüter der Heiligen Stätten des Islam in Mekka und Medina".

Hamburg. Salman ibn Abd al-Aziz Al Saud (81) ist König und zugleich Premierminister Saudi-Arabiens. Als König trägt er auch den offiziellen Titel "Hüter der Heiligen Stätten des Islam in Mekka und Medina". Salmans Vater, König Abd al-Aziz ibn Saud, gründete das Königreich Saudi-Arabien. Das Land ist der einzige arabische Mitgliedsstaat der G20. Bei dem Besuch von US-Präsident Donald Trump im Mai dieses Jahres vereinbarten die zwei Länder eines der größten Rüstungsgeschäfte in der Geschichte. Aufgrund des hohen Alters des Königs ist es möglich, dass sein neuer Kronprinz Mohammed bin Salman die Delegation beim G20-Gipfel führen wird.

Saudi-Arabien

Saudi-Arabien ist eine absolute Monarchie. Die Auslegung des Islam – Staatsreligion des Landes – führt zu Einschränkungen im Alltag, wie etwa dem Verbot von Alkohol und einer weitgehenden Geschlechtertrennung. Wichtigster Verbündeter im Westen sind die USA, unter Donald Trump noch stärker als zuvor.

Hauptstadt: Riad

Amtssprache: Arabisch

Einwohner (2015): 31,54 Millionen

Fläche: 2,15 Millionen Quadratkilometer

Bruttoinlandsprodukt (2015): 646 Milliarden US-Dollar

Jährliches Bruttoeinkommen pro Kopf (2015): 21.119 Euro

Durchschnittsalter (2015): 28,3 Jahre

Lebenserwartung (2014): 75,7 Jahre (Frauen), 73 Jahre (Männer)

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