Hamburg

Der Mexikaner – Staatschefs des G20-Gipfels

Für internationales Aufsehen sorgte Peña Nieto, als er ein mit Donald Trump geplantes Treffen platzen ließ.

Hamburg. Die Aufbruchstimmung, die zum Amtsantritt von Enrique Peña Nieto (49) als Präsident Mexikos Ende 2012 im Land herrschte, ist inzwischen lange abgeflaut, seine Popularitätswerte deutlich gesunken. Der Politiker gilt als oft unschlüssig und ein Mann ohne Strategie. Für internationales Aufsehen sorgte Peña Nieto allerdings, als er ein mit Donald Trump geplantes Treffen nach einer Reihe von Provokationen des US-Präsidenten platzen ließ. Nach dem Ausstieg der USA aus dem Pariser Klimaschutzabkommen sagte Peña Nieto Kanzlerin Merkel mit Blick auf den G20-Gipfel seine Unterstützung in Sachen Klimaschutz und Freihandel zu.

Mexiko

In Mexiko hat seit 1997 kein Staatspräsident mehr über eine Gesetzgebungsmehrheit verfügt. Als Folge unterblieben lange Zeit Reformen. Mit einer Reihe von Initiativen will die Regierung Peña Nieto daran etwas ändern. Entführungen und Menschenhandel stellen das Land vor gewaltige Herausforderungen.

Hauptstadt: Mexiko-Stadt

Amtssprache: Spanisch

Einwohner (2015): 127,02 Millionen

Fläche: 1,94 Millionen Quadratkilometer

Bruttoinlandsprodukt (2015): 1143,8 Milliarden US-Dollar

Jährliches Bruttoeinkommen pro Kopf (2014): 9049 Euro

Durchschnittsalter (2015): 27,4 Jahre

Lebenserwartung (2014): 79,2 Jahre (Frauen ), 74,4 Jahre (Männer)

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