In einer Protestveranstaltung gegen die Budget-Kürzungen im Fachbereich Erziehungswissenschaften haben etwa 25 Studenten heute morgen die Räume der Universitätsleitung an der Edmund-Siemers-Allee gestürmt und die Sitzung des Präsidiums gestört.

Aus Protest gegen Studiengebühren und Bildungspolitik gingen 120 Studenten spontan auf die Straße.

Aus Protest gegen Studiengebühren und Bildungspolitik gingen 120 Studenten spontan auf die Straße.
Foto: Michael Arning

In einer Protestveranstaltung gegen die Budget-Kürzungen im Fachbereich Erziehungswissenschaften haben etwa 25 Studenten heute morgen die Räume der Universitätsleitung an der Edmund-Siemers-Allee gestürmt und die Sitzung des Präsidiums gestört.

Kurz darauf verfolgten sie Universitätspräsidentin Monika Auweter-Kurtz über den Campus und blockierten ihr Taxi auf der Moorweidenstraße, mit dem sie wegfahren wollte.

Erst als die Polizei drohte, einige Studenten in Gewahrsam zu nehmen, gaben sie den Weg der Universitätspräsidentin frei und meldeten eine Spontandemo an, die von der Polizei kurzfristig genehmigt wurde.

Knapp 120 Lehramtsstudenten und ihre Kommilitonen aus den Fachbereichen Sport, Erziehungswissenschaften und Psychologie zogen daraufhin ab 12.20 Uhr vom Grand Elysee-Hotel über die Moorweidenstraße, die Rothenbaumchaussee, die Edmund-Siemers-Allee, über die Grindelallee und von dort zurück auf den Campus.

Auf Transparenten forderten sie: "Kritische Bildung statt Humankapital" und "Lehrerbildung geht alle an".dfe