Leipzig muss Bewerbung stark nachbessern, neue Proteste in Frankfurt
Hamburg. Zwei Konkurrenten Hamburgs um die Austragung der Olympischen Spiele 2012 müssen erhebliche Rückschläge verkraften: Leipzig ist vom Nationalen Olympischen Komitee (NOK) aufgefordert worden, sein Olympia-Konzept in einem der wichtigsten Punkte zu überdenken: Die Anfahrtswege zu den einzelnen Sportstätten sind in Sachsen teilweise deutlich länger als die maximal erlaubten 60 Minuten oder 55 Kilometer. "Mit dieser Vorgabe lassen sich einige Sportarten außerhalb Leipzigs auf der Straße kaum noch erreichen", sagt der Olympiabeauftragte der Stadt, Burghard Jung. Das ursprüngliche Konzept mit Sportstätten in Dresden, Chemnitz, Riesa und Halle steht deshalb wenige Monate vor der nationalen Entscheidung am 12. April zur Disposition,
In Frankfurt reißen derweil die massiven Proteste gegen Olympia nicht ab. Die Initiative "NOlympia" hat zur Rücknahme der Bewerbung aufgefordert. Sie sei angesichts der Finanzlage der Stadt "unangemessen und schädlich".











