Das Rätselraten um die Todesursache von Hunderten Erdkröten in einem Tümpel am Altonaer Friedhof (wir berichteten) geht weiter. Seit gut zwei Wochen werden einige der geplatzten Kröten im Hygiene-Institut untersucht, doch die Wissenschaftler tappen noch im dunkeln. "Die Wasserqualität im Tümpel ist in Ordnung. Hinweise auf eine bakterielle Infektion oder Umweltgifte als Todesursache gibt es nicht", sagt Janne Klöpper (45), Sprecherin des Instituts. Spezialisten untersuchen die Tierkadaver jetzt auf eine Viruserkrankung. Spekulation, die Kröten seien von Vögeln angepickt worden, hält das Institut wie der Naturschutzbund für unwahrscheinlich. "Wir hielten die Tiere, die an Land gekrabbelt waren, in der Hand. 15 Minuten später blähten sie sich auf und explodierten. Vögel waren keine da", sagt Werner Smolnik. Er glaubt, durch ausländische Pferde auf der Trabrennbahn seien Erreger in den Tümpel gelangt.phlk