Kommentar

Es ist vorbei. Auf die Sympathien der Hamburger können die Unterstützer des Bauwagenplatzes Bambule nun kaum mehr hoffen. Nach den Krawallen vom Sonnabend ist klar, dass es den Demonstranten nicht mehr um Inhalte geht. Wer ohne Rücksicht auf Verluste trotz Verbots die Innenstadt stürmt, übt nicht sein Demonstrationsrecht aus, sondern ist einfach nur ein Chaot. Eine andere Bezeichnung gibt es nicht für Störer, die ältere Damen beim Einkaufen umrempeln und junge Familien anpöbeln, die Weihnachtsgeschenke für ihre Kinder besorgen wollen.

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Die Polizei hat am Sonnabend vor Weihnachten versucht, für Frieden zu sorgen. Sie ließ sich auf Verhandlungen mit Demonstranten ein. Im guten Glauben, dass die sich an Abmachungen halten würden. Ein schwerer Fehler. Ein Fehler, aus dem sie lernen wird. Immer wieder hatten die Bambulisten bei früheren Demonstrationen von einer "Provokation" durch die Polizei gesprochen. Nun haben die Beamten versucht, einen Schritt auf die Bambulisten zuzugehen - und dafür einen Schlag ins Gesicht bekommen. Umso bewundernswerter ist es, dass die Polizei trotz des Chaos dafür gesorgt hat, dass niemand zu größerem Schaden kam.